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DIE STRUKTUR V.3

Mit der Prokollversion 3 wurde mit der Einbeziehung der Bauphase in den Envision-Zertifizierungsprozess eine wichtige Neuerung eingeführt.

In der Version 2 des Envision®-Protokolls sind insgesamt 64 Leistungspunkte in fünf Makrokategorien zusammengefasst, wobei das im Abschnitt Die Envision-Struktur definierte allgemeine Schema weiterhin Bestand hat:

  • Quality of Life: Aspekte im Zusammenhang mit der qualitativen Verbesserung nach Einschätzung der Bevölkerung in Bezug auf das Infrastrukturprojekt
  • Leadership: Einbeziehung der Interessengruppen in die Analyse von Aspekten im Zusammenhang mit der Nutzungsdauer von Infrastrukturen
  • Resource Allocation: Materialien sowie Energie- und Wasserressourcen
  • Natural World: Aspekte im Zusammenhang mit dem Schutz und dem Erhalt der Lebensräume und Arten
  • Climate & Resilience: Aspekte im Zusammenhang mit den Emissionen und der Widerstandsfähigkeit der Infrastruktur.

DER PROZESS

Derzeit existieren die beiden Protokollversionen parallel, sodass Infrastrukturvorhaben sowohl nach Version 2 als auch nach Version 3 registriert werden können. Ab dem 01.01.2019 ist eine Registrierung und damit eine Zertifizierung nur noch nach Version 3 möglich.

DIE PHASEN

Der Zertifizierungsprozess hat zwei alternative Verfahren:

  1. Planung + Nach der Bauausführung (Weg A): Es ist möglich, am Ende der Planungsphase eine Vorzertifizierung zu erhalten, die nach Abschluss der Bauphase bestätigt werden muss
  2. Nach der Bauausführung (Weg B): nach Abschluss der Infrastruktur-Bauphase.

Die wichtigsten Schritte für beide Wege sind: Registrierung, Startverifizierung, Planungsprüfung, Prüfung nach der Bauausführung und Zertifizierung/Auszeichnung.

1. Registrierung

formaler Start der Projektzertifizierung. In dieser Referenzphase führt der ENV SP die Registrierung des Projekts auf der Website www.sustainableinfrastructure.org durch und zahlt eine pauschale Registrierungsgebühr.

2. Startverifizierung

Beginn der Projektbewertungsphase. Der ENV SP führt mit Unterstützung des Projektteams die Bewertung aller Leistungspunkte des Protokolls durch und weist jedem von ihnen die potenzielle Leistungsstufe zu. Diese Stufe kann auf der Grundlage der Übereinstimmung des Projekts mit den Anforderungen jedes einzelnen Leistungspunktes definiert werden, gestützt durch die entsprechenden Nachweise in Form von Dokumenten.

3. Planungsprüfung/Prüfung nach der Bauausführung

In dieser Phase bescheinigen die unabhängigen Drittgutachter die Konformität des Projekts mit den Anforderungen des Envision-Protokolls gemäß den Ergebnissen, die der ENV SP in der Verifizierungsphase erreicht hat. Diese Phase beginnt nach Zahlung der Zertifizierungsgebühr, die sich nach dem Umfang der Arbeiten des Projekts richtet. Nur die Planungsprüfung erfordert eine zweite Überprüfung, die die erreichte Zertifizierungsstufe bestätigt (Weg A).

4. Zertifizierung/Auszeichnung

Basierend auf dem Prüfungsergebnis wird die endgültige Zertifizierungsstufe des Projekts festgelegt.

ZERTIFIZIERUNGSSTUFEN

In der Self-Assessment-Phase beurteilen das Projektteam und der Auftraggeber vor der Projektregistrierung, ob das Projekt zumindest die Mindestanforderung an die Zertifizierung erreichen kann.

Die Zertifizierungsstufen
Die Zertifizierungsstufe wird prozentual auf der Grundlage der erreichten Punktzahl festgelegt und ist das Verhältnis zwischen der am Ende der Verifikationsphase erzielten Punktzahl und dem maximal erreichbaren Wert.
Die Zertifizierungsstufen können wie folgt sein: Verifiziert (mindestens 20 %), Silber (mindestens 30 %), Gold (mindestens 40 %), Platin (mindestens 50 %).

Dokumente

Laden Sie die Dokumente herunter, um den Zertifizierungsprozess zu starten.

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